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Lieber  Homepage-Besucher,  

Tierschutz hört nicht an der Grenze auf  -  

Wir (und auch andere Tierschutzvereine, die Tiere aus dem Ausland vermitteln) werden immer wieder gefragt, warum in unserem Tierheim Hunde aus Ungarn Zwischenstation machen dürfen!  

Der Borkumer Tierschutzverein verfügt über ein recht großzügiges Tierheimgelände. Glücklicherweise gibt es auf Borkum nur wenige ausgesetzte Tiere und aufgegriffene Fundtiere werden meist sehr schnell zu ihren Besitzern zurückgeführt. 

Leider sind viele festländische und ausländische Tierheime nicht in dieser glücklichen Lage. Die Zustände sind häufig untragbar - für uns teilweise unvorstellbar - und gehen an die Grenzen für Mensch und Tier. Um unser Gelände effektiver zu nutzen und intensiver Tieren helfen zu können, haben wir uns daher vor ca. 10 Jahren entschlossen, andere Tierschutzvereine, durch die Übernahme des ein oder anderen Hundes zu entlasten und unterstützen. Von damals an haben wir zu verschiedenen Tierschutzvereinen Kontakte geknüpft (angefangen mit dem Berliner Tierheim), und mit dem ein oder anderen Verein eine verantwortungsvolle  und erfolgreiche Zusammenarbeit etabliert.

Bedauerlicherweise erhalten wir in den letzten Jahren von den deutschen Vereinen nahezu nur Übernahmeanfragen für sogenannte Listenhunde - welche auf der Insel nicht wirklich erwünscht sind und die häufig nicht dem entsprechen, was adoptionswillige Tierinteressenten suchen: kleine, kinderfreundliche und verträgliche Hunde.

Im Lauf der Zeit hat sich die Zusammenarbeit mit einer Organisation aus Solingen sehr angenehm entwickelt - deren Schwerpunkt liegt beim Schutz der Tiere in Ungarn. Da diese Organisation sehr gewissenhaft arbeitet und alle Tiere vor ihrer Einreise komplett medizinisch untersucht werden und einige Wochen unter tierärztlicher Aufsicht stehen, haben wir keinerlei Bedenken, einige dieser Sorgenfelle in unsere Obhut zu nehmen und ihnen die Chance auf ein neues Zuhause zu erleichtern.

In der Regel sind diese Tiere unproblematisch, sehr sozial und finden meist schon nach ein paar Wochen ihre Familie. Sicherlich könnten wir die Augen verschliessen und sagen "das Elend im Ausland geht uns nichts an" - doch viele unserer Mitglieder unterstützen uns und die erfolgreichen Vermittlungen dieser Tiere zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Unsere ungarischen Gäste nehmen keinem deutschen Hund einen Platz weg und durch unsere Übernahme dieser Tiere bleiben vor Ort mehr Platz und Geld für Hilfe zur Selbsthilfe - hauptsächlich natürlich Verbesserung der Lebensqualität heimatloser Tiere durch Unterstützung verschiedener Tierheime, Vermittlungen vor Ort, medizinische Betreuung, sowie Kastrationen und natürlich die Aufklärung der Bevölkerung.

Unsere Arbeit wird sowohl im In- wie auch im Ausland immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben, solange sich die grundsätzliche Einstellung von Menschen gegenüber Tieren sich nicht ändert. Daran arbeiten die Tierschutzvereine täglich, auch wenn es wie ein Kampf gegen Windmühlen scheint. Doch an dieser Stelle möchte ich einen Text von William Ashburne einfügen, er spiegelt unsere Gedanken bei den Bemühungen für unsere Tiere wieder.  

Der Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.
Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.
"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Alte.
"Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?"
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

Und so kümmern wir uns weiter um die Betreuung von Hugi, Choki oder Fancy  im Tierheim und freuen uns immer wenn wir z.B. Piroschka, Mischa, die blinde Milka oder Paloma mit ihren glücklichen Borkumer Besitzern sehen.